shimla, der sommersitz der indischen regierung waehrend der monsun monate. wie ihr selbst sehen koennt noch immer quiet british, wenn da nur nicht hunde, kuehe und affen auf der strasse rumlungern wuerden.
shimla, der sommersitz der indischen regierung waehrend der monsun monate. wie ihr selbst sehen koennt noch immer quiet british, wenn da nur nicht hunde, kuehe und affen auf der strasse rumlungern wuerden.
so gruen und ueppig schaut die landschaft aus, wenn man den ganzen sommer ueber viel wasser dazu gibt, sprich der monsun sich ausregnet. doch jetzt ende september ist der spuk schon fast vorbei. wir erleben ihn nur einmal in shimla, was wir aber gut bei kafe und kuchen ueberbruecken.
aus die maus ??
wie gesagt, ich kann seit 500km nicht mehr schalten, fahre alles im 2ten gang. moralisch also ziemlich am ende gehe ich in manali ins naechste internet cafe und schau mir online mal den ersatzteilekatalog an. kann ja nicht so eine hexerei sein. so mache ich mich am naechsten tag daran, mal den kupplungsdeckel zu demontieren. nun am ende war eine schraube locker und nachdem der mech 20km mit seinem moefi rumgurkt findet er sogar den benoetigten 46 schluessel.
nach dem lachalung la (5065), nuchli la (5020) und dem baralacha la (4980) dachte ich das groebste nun hinter mir zu haben, denn der letzte pass (rohtang la) ist nur noch 3975m. der letzte gilt als wetterscheide zwischen dem monsungeplagten sueden und dem trockenen kalten norden. bereits unterhalb der passhoehe beginnt es zu regnen und auf dem pass fallen tatsaechlich schneeflocken. ich komm noch genau bis ins erste dorf runter, dann ist dunkel. ein restaurantbesitzer laedt mich auf eine flasche ’english wine’ ein. ob ich mein wein jewils auch mit pepsi mische will er wissen. nach dem ersten schluck weiss ich bescheid, whisky, aber vom uebelsten indischen eigenbrand. ich schlafe super!
more plains auf dem weg nach manali. die strasse ist atemberaubend im wahrsten sinne des wortes. alles auf ueber 4000 m. ohne sauerstoff koente es auch auf dem mond sein.
nach tagen des nichtstun raffen wir uns auf und machen einen tagesausflug ins nubra valley. es geht ueber den hoechsten befahrbaren pass indiens, den khardung la. mit 5370 der hoechste punkt unserer reise.
Endlich in Leh. wir machen pause. faulenzen, cafe und kuchen essen, sonst nichts. leh gilt als kleinkathmandu. es gibt recht viele touristen hier und somit auch dei entsprechende infrastruktur. nachdem wir tagelang nur thali (linsen, gemuese und chapati) gegessen haben gibts hier chicken in allen varianten, pizza und vieles mehr. meine etwas angeschlagene darmflora bekommt taeglich muesli mit frischen yoghurt.
einziger wehrmutstropfen, es ist ramadan. puenktlich um 3uhr15 in der frueh ruft der muezin. und ehrlich gesagt unsere toleranz ist erschoepft.